Hildesheim Nordstadt-Drispenstedt

Gemeinwohl im Quartier

News: Kirchengemeinde und Kommune schaffen die Neue Mitte Hildesheim-Nord

Am 7. Oktober 2018 stellte die Gemeinde mit dem INEP Institut den Stand des Projektes vor. Die positive Bilanz der Fortschritte zeigt, wie gemeinschaftlich Lebensdienliches gefördert werden kann. Einige Impressionen und einen Kurzbericht finden Sie hier.

Die Gaben zum Erntedankfest vor dem Altar

Vorstellung zum aktuellen Stand des Projekts

 
 
 
 
 

„Neue Mitte Hildesheim Nordstadt“ um die Martin-Luther-Kirche. Am Gemeinwesen orientierte Öffnung, Umgestaltung und Nutzung des des Gemeindehauses und der Kirche (Einbau Mehrzweckraum), sowie der „Lutherwiese“ in Kooperation mit Rundem Tisch  (Soziale Stadt).

In Hildesheim stehen die künftige Nutzung und der ihr entsprechende Aus- und Umbau sowie die energetische Sanierung und die künftige Energieversorgung des Gebäudekomplexes um die Martin Luther Kirche (Kirche, Gemeindehaus, ehem. Pfarrhaus, jetzt Kinderkrippe) im Focus. Dabei werden gebäudeübergreifende Lösungen (wenn möglich) in Kooperation mit weiteren kommunalen Anliegern (Quartier) einbezogen. Als mögliche Lösung wird hier ein Quartierskonzept erforscht.

Darüber hinaus umfasst das Projekt die weiteren Liegenschaften der Kirchengemeinde (Kirche, Gemeindezentrum, Pfarrhaus in Drispenstedt). Die Kirchengemeinde ist durch Straßen und Industrieanlagen in 4 Teile „zerschnitten“. So haben sich die Aktivitäten zwischen den zwei kirchlichen Zentren in Nordstadt und Drispenstedt, den Standorten der Kindertagesstätten und den diakonischen Aktivitäten örtlich auseinandergezogen. Die Kirchengemeinde, mit einem wenngleich vielfältige Aktivitäten umfassenden Profil, möchte an zentralem Ort im kommunalen Umfeld wahrnehmbar werden, und so auch für die kommunale Entwicklung (Gemeinschaftsbildung, Stichworte „Heimat“ und Gemeinde- bzw. Stadtteilzentrum,) leicht zugänglichen sein. Abhilfe soll hier die Nutzung des großräumigen Gemeindehauses bei der Martin-Luther-Kirche in Hildesheim Nordstadt schaffen, doch ist es aufgrund seiner äußeren Erscheinung und Bauweise (zentral gelegen, aber wenig offen und einladend), seinem Raumangebot und seiner Ausstattung bisher nur schwer denkbar. Zudem ist das Gebäude nicht energetisch saniert, was auch auf alle anderen Gebäude der Kirchengemeinde zutrifft. Ansätze für die Nutzung Erneuerbarer Energien und Energieeffizienz gibt es bisher nicht. Weiterhin besteht der Wunsch durch Teilung der Kirche in der Nordstadt zusätzlichen Nutzungsraum einzurichten um Energie einzusparen.

Ein weiterer Aspekt werden Nutzungserweiterungen von Kirchenräumen sein, um damit gemeinschaftlich nutzbaren Raum in der Stadt zu halten und darüber zu partizipativen Handlungsmodellen wie z. B.  Kirchen als räumliche und soziale Kristallisationspunkte und gemeinschaftlich nutzbaren Raum in der Stadt zu kommen.

Wie die (Neu-) Gestaltung des „Quartiers“ genutzt werden kann, um zukünftig COeinzusparen, wird erforscht. Öffentliche Räume wie z. B. ein Bürgerzentrum, sollen ebenso bedacht werden wie gebäudeübergreifende Wärmekonzepte.

Hier sehen Sie Impressionen unserer vergangenen Veranstaltung vom 20.08.2017 in Hildesheim.

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