Hintergrund

Die Projektbasis bildet die von der Klosterkammer finanzierte Vorstudie. Diese hat gezeigt, dass viele Nachhaltigkeitspotentiale effektiver in Zusammenarbeit zwischen Kirche und Gemeinde gehoben werden können. Im Sinne eines integrierten kommunal- /kirchlichen Nachhaltigkeitsmanagement werden nun unter dem Namen „Win Win Modelle zwischen Rathaus und Kirche“ Projekte am Beispiel ausgewählter Themenfelder entwickelt und erprobt. Berücksichtigt werden dabei die drei Säulen der Nachhaltigkeit, so dass ökonomisch sinnvolle, sozial verträgliche und ökologisch schützende Projekte gefördert werden.

Die Vorstudie hat gezeigt, dass viele Nachhaltigkeitspotentiale effektiver in Zusammenarbeit zwischen Kirche und Gemeinde gehoben werden können. Angelehnt an die Planetary Boundaries (Stockholm Resilience Centre 2009), die die atmosphärische CO2-Konzentration in einem unsicheren und zunehmend kritischen Bereich sehen, und die Sustainable Development Goals (SDGs Vereinte Nationen 2015), insbesondere Gute Gesundheitsversorgung (3), Erneuerbare Energien (7), Innovation und Infrastruktur (9), Nachhaltige Städte und Gemeinden (11), Verantwortungsvoller Konsum (12), Maßnahmen zum Klimaschutz (13) und Ökosysteme (15) soll das Projekt auf lokaler Ebene das nachhaltige Management natürlicher Ressourcen und Umwelt gezielt fördern. Das Vorhaben legt dabei den Fokus auf Quartiersentwicklung, COEntlastungspotentiale, die Vermeidung / Neutralisierung sonstiger Treibhausgasemissionen sowie eine nachhaltige, effiziente Energienutzung.

Beteiligt sind die vier Kirchengemeinden Adelebsen, Hildesheim Nordstadt-Drispenstedt, Suderburg und Langeoog.

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